So naiv - 1994

Fremder

Ich geh' durch diese Stadt
ein Fremder ohne Sterne
Wer kein Zuhause hat
lebt immer nur in der Ferne

Das Lächeln dieser Stadt
Ist kalt wie Eis für den Fremden
Ihr Geld macht keinen satt
Ihr Dunkel will nicht enden

Und ich bin viel zu frei um zu dienen
Doch mich hält auch zuviel um zu flieh'n

(Kehrreim:)
Und so such' ich - mein Gott, was such' ich?
Menschen, die mich versteh'n
Die mich nicht überseh'n
Ja die such' ich
Ich such' Hände, doch stoß' an Wände
Alle Türen sind zu
Ich spür', was ich auch tu, Widerstände [ohne Ende].

Ich geh' durch diese Stadt
Ein Fremder, von allen verschieden
Wer kein Zuhause hat
Wird von allen gemieden.

Ich fühl' wie meine Angst
Durch den Dschungel aus Asphalt irrt
Ich fühle wie mein Stolz
Sich aufbäumt und Gewalt wird
Denn ich bin viel zu schwach
Nur zu leiden
Viel zu stark um den Haß zu verzeih'n.

Kehrreim

Ich geh' durch diese Stadt
Und weiß, daß ich mein Los nicht ändert
Wer kein Zuhause hat
Bleibt hier für alle Zeit ein Fremder

Kehrreim (bis)

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