So naiv - 1994

Wo Geht Das Glück

Ist es die Last der Zeit
Die wie Blei an mir hängt?
Sind es Trauer und Leid
Was mich drückt und bedrängt?
Ein Bedauern vielleicht
Mit Enttäuschung vermischt
Dass das Leben verstreicht
Und das Feuer erlischt
In mir wächst das Gefühl
Nur ein Fremder zu sein
Und ich such nach Asyl
Heimatlos und allein

Wo geht das Glück?
Wo geht das Glück?
Es lief mir fort
Gleich zu Beginn
Wo geht das Glück?
Hin und zurück
Nur niemals dort
Wo ich grad bin

Ich stand vor deiner Tür
Nah am Wasser gebaut
Wo ich lebte mit dir
War mir nichts mehr vertraut
Es war nichts wie es war
Selbst der Himmel war neu
Und ich Narr hatte gar
Eine Rose dabei
Doch ich ließ sie nicht da
Denn sie sagt dir nichts mehr
Und ich ging weil ich sah
Ich gehör hier nicht her

Wo geht das Glück?
Wo geht das Glück?
Es lief mir fort
Gleich zu Beginn
Wo geht das Glück?
Hin und zurück
Nur niemals dort
Wo ich grad bin

Ich weiß nicht mehr wohin
Ich geriet aus der Bahn
Und ich find keinen Sinn
Mehr im täglichen Wahn
Alles was ich erblick
Scheint absurd und diffus
Und in mir die Musik
Ist auf einmal ein Blues

Wo geht das Glück?
Wo geht das Glück?
Es lief mir fort
Gleich zu Beginn
Wo geht das Glück?
Hin und zurück
Nur niemals dort
Wo ich grad bin

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