Wenn Worte fehlen - 1988

Drüben auf der Sonnenseite

Nie hat sie geklagt, nie viel gesagt,
doch sie war’s leid.
Kaum hielt sie es aus, das Hinterhaus,
die Schäbigkeit.
Er bat, glaub an mich, alles ändert sich,
ich mach Wunder wahr.

Drüben auf der Sonnenseite warte ich auf dich.
Drüben auf der Sonnenseite warte ich auf dich.

Ist der Tag vorbei, starrt sie bis zwei
den Bildschirm an.
Er spricht ab und zu vom großen Coup,
sie glaubt nicht dran.
Er sagt, du wirst sehn, etwas wird geschehn,
ich mach Wunder war.

Drüben auf der Sonnenseite warte ich auf dich.
Drüben auf der Sonnenseite warte ich auf dich.

Eines nachts im Neonlicht, Scherben auf Beton.
Schwarze Maske von Gesicht, sein Traum blieb Illusion.
Wilde Flucht und Halt, Blut auf dem Asphalt, er rief:
glaub an mich!

Drüben auf der Sonnenseite warte ich auf dich.
Drüben auf der Sonnenseite warte ich auf dich.

Drüben auf der Sonnenseite warte ich auf dich.

Sie ist sehr allein, die Kinder schrein,
wer hält zu ihr?
Wenn sie abends spät das Licht ausdreht
ist er bei ihr.
Er sagt, glaub an mich, alles ändert sich,
ich mach Wunder wahr.

Drüben auf der Sonnenseite warte ich auf dich.
Drüben auf der Sonnenseite warte ich auf dich.

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