Hinter Den Herzen ( Kieselsteine 3 ) - 1977

Es gibt Tage wo man nicht

Oh ja, ganz recht, Tage gibt es, wo man nicht leben möcht
Ja ganz recht, es gibt manchen Tag wo man resigniert
Ein Tag voll Sonnenschein, wo man trotzdem friert
Die kleinste Freude rinnt aus der Hand geschwind
Ja ganz recht, Tage gibt es wo man nicht leben möcht

Du steigst aus dem Bett und schon der Spiegel zeigt
Herzlos dein Gesicht, es tut dir weh
Schau, es regnet nicht und deine Hoffnung steigt
Aber der Verdruss verbittert den Kaffee
Blumen die du gießt, die verwelken schon
Und sogar das Klavier verweigert den Ton
Ja ganz recht, Tage gibt es wo man nicht leben möcht

Ich stürz mich in die Menge wie ins wilde Meer
Im Vorübergehen seh ich dich
Ich geh geradeaus anstatt dir hinterher
Und mit jedem Schritt entferne ich mich
Ich habe dich erkannt, ich träumte von dir
Du hast mich nicht gesehen und suchst noch nach mir
Ja ganz recht, Tage gibt es wo man nicht leben möcht

Und Kinder sehe ich, die Haare sind schon weiß
Sie reden von dem Krieg den man morgen plant
Ein Spielzeugdrache steigt, ...... verkrampft ein Greis
Als hätte er seinen Lebensfaden in der Hand
Ich gehe zu ihm hin, er flieht, Gott weiß warum
Der Faden reißt, der Halter weint nur noch stumm
Ja ganz recht, Tage gibt es wo man nicht leben möcht

Damit du Stimmen hörst rufst einen Freund du an
Pack deinen Kummer ein und bring ihn her
Es gibt hier keinen Trost nur Worte prasseln dann
Und plötzlich stellst du fest, man versteht sich nicht mehr
Erinnerung von einst ist nun leer und tot
Du bist allein wie nie, ein armer Idiot
Ja ganz recht, Tage gibt es wo man nicht leben möcht
Ja ganz recht, Tage gibt es wo man nicht leben möcht
Ja ganz recht, Tage gibt es wo man nicht leben möcht
Ja ganz recht, Tage gibt es wo man nicht leben möcht...

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