Hinter Den Herzen ( Kieselsteine 3 ) - 1977

Der Hund

Als ich Kind war, hatt’ ich einen süßen Hund,
ein Gemisch aus vielen Rassen kunterbunt.
Doch nach der Schule einst, da war die Wohnung leer,
mein Begleiter und mein Freund, er kam nicht mehr.

Meine Schiffe kehrten heim vom Sturm verzagt,
wo man keinen Hund je vor die Türe jagt.
Vater suchte Trost für mein verlorenes Glück
und am Tag darauf bracht er den Hund zurück.

Hier dein Hund, ja er ist´s, er kennt dich, freust du dich.
Er war es nicht, ich tat nur nur so, und eigentlich war ich froh.

Denn mein Vater war so glücklich wie ein Kind
und darum stellt´ ich mich vor den Großen blind,
habe sie getäuscht, ich war jetzt der Papa,
umarmte diesen Hund, den ich noch niemals sah.

Er glich so haargenau, der Hund, den er mir gab,
meinem, den ich kurz zuvor begraben hab´.
Papa erfuhr es nie, denn er hat nur gedacht,
dass doch sein Betrug mich wieder glücklich macht.

Hier dein Hund, ja er ist´s, er kennt dich, freust du dich.
Er war es nicht, ich tat nur so Und eigentlich war ich froh.

Und seit dieser Zeit gefall´ ich andern oft,
nehm´ den Frühling, wenn ich auf den Sommer hoff´.
Und von Zeit zu Zeit, da kommt´ s mir in den Sinn,
dass ich ja dabei so richtig glücklich bin.

Hier dein Hund, ja er ist´ s, er kennt dich, freust du dich.
Er war es nicht, ich tat nur so Und eigentlich war ich froh.

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